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Am 4. November mit Swing eröffnet, knapp drei Wochen später mit einer Weltpremiere feierlich gekrönt – auch 2017 lockten die Bad Aiblinger „Saitensprünge“ mit insgesamt 10 Konzerten wieder 3.000 Besucher ins Kurhaus.

 Abwechslungsreich, altbewährt und innovativ präsentierten sich die „Saitensprünge“ auch in ihrem 18. Jahr. Eröffnet wurde das Gitarren-Festival von dem deutschen Swing-Trio um Joscho Stephan. In gekonnter Django-Reinhardt-Manier brachten die Künstler eine Musikrichtung auf die Bühne, die man in Bad Aibling schon lange nicht mehr gehört hatte. Für abwechslungsreiche Klänge sorgte auch die Brasilianerin Badi Assad, die mit einzigartigem südamerikanischem Charme eine Mischung aus eigenen Kompositionen und Standards präsentierte – in stets eigener Interpretation. Nach den beiden Fixsternen am Saitensprung-Himmel „Guitarrissimo“ und den „Bairischen Saitensprüngen“ kehrte am 14. November mit Pepe Romero einer der ganz Großen auf die Bühne nach Bad Aibling zurück: nicht nur ein Ohrenschmaus für alle Besucher, sondern auch ein ganz besonderer Ritterschlag für das Festival. Platz für musikalische Innovation bot das Jazz-Duo Dombert & Gall an Piano und Klavier, welches an 246 Saiten das bereits breite Spektrum der „Saitensprünge“ noch mal um ungewohnte Klänge erweiterte. Ähnlich abwechslungsreich auch das Programm des aus Monaco stammenden Gitarrenensemble Aighetta Quartett – von Hindemith über Rossini bis zu eigenen Kompositionen blieb kaum eine Epoche ungezupft. Dass aber nicht nur die gegenwärtige Gitarrenwelt blüht, sondern auch deren Zukunft bewies einmal mehr das Kinderkonzert – mit einem echten Star in Tier-Kostümen auf der Bühne bescherte Claudia Koreck der Festival-Leitung ein ausverkauftes Haus und viele begeisterte Kinder. Für so manchen Ohrwurm sorgte auch der Auftritt der Band FRONTM3N am 19. November, bestehend aus den Frontmännern der legendären Rockbands 10cc, The Hollies und The Sweet. In akustischem Gewand präsentierten die Classic-Rock-Altmeister einige ihrer bekanntesten Melodien und frischten so manche Erinnerung „an die gute alte Zeit“ auf. Die Ehre des Abschlusskonzertes wurde schließlich am 24. November einem Trio zu teil, deren Musiker zwar alle bereits als Solisten auf der Bühne des Kurhauses auftraten, aber noch deren Auftritt als Trio eine echte Weltpremiere war: Aniello Desiderio, Eliot Fisk und Joaquin Clerch. Mit abwechselnden Teilen eigens transkribierter Kompositionen und solistischer Passagen zogen die drei Individualisten das Publikum in den Bann, welches sichtlich Freude am musikalischen Experiment hatte und mit Standing Ovations dankte.

Auch wenn zehn Konzerte niemals die volle Bandbreite der Gitarre abdecken können, bietet das Internationale Gitarrenfestival „Saitensprünge“ doch von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Stilrichtungen die große Bühne. Dieses Jahr kamen die zahlreichen Besucher – zusätzlich zu den altbekannten Stilen – in den Genuss des Swing- & Jazzablegers des beliebten Saitensprünge und schon jetzt hat das Team der „Saitensprünge“ einige besondere Überraschungen für das Jahr 2018 in der Tasche!

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